Standortbezogenes Schulprofil
I ANGABEN ZU SOZIALISATIONSFAKTOREN
1. Organisationsstruktur
- "Ganztagsvolksschule" ( 10 Klassen in offener bzw. verschränkter Form) seit 2011/12
- 3 der 10 Klassen sind Integrationsklassen
- Schwerpunkt von 9 Klassen: "Bewegtes Lernen"
- 208 SchülerInnen in den 10 Klassen (202 davon werden ganztägig betreut)
- 29 LehrerInnen im Stand dieser Schule (inkl. FörderlehrerInnen)
zusätzlich: 3 Sonderschullehrerinnen
1 Sprachheillehrer
1 Beratungslehrerin
4 ReligionslehrerInnen (röm.-kath., evang., islam. und griech.-orient.)
2 LehrerInnen für Muttersprachen
(Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Türkisch)
- 10 FreizeitbetreuerInnen
(von der Wiener Kinder- und Jugendbetreuung ausgebildet)
- Frühaufsicht ab 7:15 Uhr
- Unterricht bzw. Betreuung: Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:30
2. SchülerInnen/Eltern
- Kinder aller Bevölkerungsschichten und Kulturkreise unserer Schulumgebung
- ca. 89 % Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache
3. LehrerInnen
- Dynamische, fortbildungswillige LehrerInnen
- Durchschnittliche Altersstruktur der LehrerInnen im Stand der Schule: 39 Jahre
- LehrerInnen im Stand der Schule:
- 6 pragmatisierte Lehrerinnen
- 13 Lehrerinnen mit unbefristetem Vertrag
- 10 LehrerInnen mit befristetem Vertrag
- Zahlreiche Zusatzqualifikationen:
- Sonderschullehramt
- Sprachheilpädagogik
- Reformpädagogik (Montessori, Freinet)
- Ausbildung zur Betreuung von StudentInnen
- „Bewegtes Lernen“
- Lollipop
- Eislaufen, Schwimmen, Schikursleiterin „Wintersport“, Haltungsturnen
- Legasthenikerbetreuung
- Interkulturelles Lernen, Integrative Pädagogik
- Vorschulklasse
- Ernährungslehre
- Legastenikerbetreuungq
4. Schulisches Umfeld
- Unsere Schule liegt verkehrsgünstig an der Grenze Margaretens zu Meidling. Sie ist mit der U4, den Straßenbahnlinien 6 und 18 sowie mit den Autobuslinien 12 A, 14 A und 59 A leicht erreichbar.
- Behindertenparkplatz mit Schranken ist vorhanden!
- Durch ganztägiges Betreuungsangebot konstanter, reger SchülerInnenzustrom!
5. Bauliche Gegebenheiten
- Unsere Schule wurde 1875 erbaut, diente in den letzten Jahrzehnten dem Roten Kreuz und wurde vor 12 Jahren einer vollständigen Renovierung unterzogen.
- Sie ist ein frei stehender, sonniger, heller, ruhiger und behindertengerecht adaptierter Gebäudekomplex, der nach überaus gelungener Revitalisierung im September 2000 eröffnet wurde.
- Ausstattung aller Räume mit Holzmöbeln nach neuestem Stand
- Computer und Farbdrucker in den Klassen, Internetanschluss
- Zur Schule gehört ein Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten, Klettergerüst, freier Spielfläche, Trinkbrunnen, ...
- Im Innenhof gelegene große Terrasse
- Raumressourcen: Klassen mit sehr unterschiedlichen Größen, Integrationsräume, 2 Turnsäle, Bibliothek, 2 modernst ausgestattete Werkräume (textil und technisch), Mehrzweckraum mit Bühne (multifunktionelle Nutzung), eigens eingerichtete Kinderküche, mehrere Freizeiträume (von kleinst bis groß), 1 Speisesaal, 1 Küche, 1 Raum für das Küchenpersonal
- Großer öffentlicher Park vor dem Schulgebäude mit unterschiedlichen Spielgeräten
II PÄDAGOGISCHE POSITION
1. Schulversuche, Projekte und Innovationen
- Hurra, wir haben im Juni 2010 das Gütesiegel für Qualität in der schulischen Tagesbetreuung verliehen bekommen!
Wir sind nun ein Kompetenzzentrum für schulische Tagesbetreuung.
- Unterricht und Betreuung von 8:00 bis 17:30:
- Pflichtunterricht
- warmes Mittagessen in unserem Speisesaal
- Bewegung im Freien
- gegenstandsbezogene Lernzeiten (LehrerInnen)
- Kursangebote (LehrerInnen)
- abwechslungsreiche qualifizierte Betreuung (NachmittagsbetreuerInnen) mit speziellen Angeboten am "Freizeitfreitag"
- 3 Nachmittagsgruppen sind Integrationsgruppen
- Vorschulklasse
- Alternative Leistungsbeurteilung – „Kommentierte direkte Leistungsvorlage“ mit individuellem Rückmeldebogen
- "Bewegtes Lernen" in 9 Klassen
- Schwerpunkt „Freinet“ in einer Klasse
- Schwerpunkt „Montessori“ in 3 Klassen
- Besuche/Mitarbeit von Lesepatinnen
- Englisch ab der ersten Klasse
- Zweisprachige Alphabetisierung
- Spezielle Leseakzente: Lesekurse sowie integrative Leseförderung
- Projektorientierter Unterricht in allen Klassen
- Teamteaching
- Begabungsförderung
- Schuljahr 2010/2011: Individuelle zusätzliche Schwerpunkte jeder Klasse:
VSK: Kreativ unterwegs!
1a: Schau, was ich schon kann - Hinführen zur Selbsttätigkeit in einer
montessoriorientiert geführten Klasse!
1b: Kinder forschen und entdecken!
1c: Leseratten unterwegs!
2a: "Hilf mir es selbst zu tun" - Schwierigkeiten überwinden statt ihnen auszuweichen
2b: Soziales Lernen - Herzensbildung
3a: Spaß beim Lesen - Kino im Kopf!
3b: Soziales Lernen - Gemeinsam sind wir STARK!
4a: Kooperation und gegenseitige Verantwortlichkeit sowie
Selbstverantwortung für das eigene Lernen übernehmen
4b: Lernen durch Bewegung und Spaß in einem demokratischen Miteinander!
2. Besondere Schwerpunkte der Schule
- Bewegtes Lernen mit Gesundheitserziehung (gezielte Sitzergonomie, bewusste Ernährung) in allen Klassen
- Gesunde Jause in allen Klassen
- 3 Integrationsklassen
- Teilnahme bei „Athletics light”
- Teilnahme der 2., 3. und 4. Klassen an der jährlichen „Kids – Olympiade“ des Handballclubs „AON Fivers“
- Teilnahme an der SchülerInnen-Handballmeisterschaft
- Eislaufen ab der 1. Klasse
- Radfahrprüfung in der 4. Klasse
- Nachmittagsangebote der LehrerInnen in Kursform:
- Fit mach mit
- Kids in action
- Ballspiele
- Mut tut gut
- English 4 kids
- Erlebnis Lesen
- Kunterbuntes Atelier für kleine und große Künstler
- 1-2-3 Küchenzauberei
- "Freizeitfreitag" der BetreuerInnen: Zweimal pro Monat bieten die BetreuerInnen im Rahmen
der Nachmittagsbetreuung spezielle Angebote:
- Allerlei Ballspiele
- Schach
- Fußball
- Eine Reise durch die Welt der Kunst
- Zeichnen
- Tanztalente gesucht!
- Gitarre
- Papierwerkstatt
- Französisch
- Experimentieren
- Fotografieren
- "Hinaus" aus den Räumen! Regelmäßige Aktionen der NachmittagsbetreuerInnen
(Wandertage, Ausflüge, Museums- und Ausstellungsbesuche, Erlebnisse auf verschiedenen Spielplätzen,
Mit-mach-Veranstaltungen, ...)
- Klassenprojekte mit Vorführungen für andere Klassen, Eltern und Kindergärten
- Einzelne Projekttage
- Jährliches Schulprojekt mit Präsentationstag für unsere Eltern sowie einer zusätzlichen Vorstellung für
die BewohnerInnen des Pensionistenhauses Margareten:
2001/2002: „Eine Reise durch Europa“
2002/2003: „Feuer, Wasser, Erde, Luft“
2003/2004: „Komm mit ins Märchenland“
2004/2005: „Willkommen Österreich“
2005/2006: „Einfach tierisch“
2006/2007: „Fit (sein) ist ein Hit!“
2007/2008: „Unter dem Regenbogen“
2008/2009: „Walddetektive – Der Natur auf der Spur“
2009/2010: „Kleine Künstler ganz groß"
2010/2011: „Unsere Reise um die Welt"
2011/2012: „Die vier Jahreszeiten" (März)
- Interkulturelles Lernen mit Projekten und Festen im Jahreskreis
- Einbeziehen von Native Speakern im Unterricht (Projekt „NESSIE“, Projekt Ungarisch)
- Buchstabentage mit interessierten Eltern
- Neue Medien und Technologien
- Kreatives, textiles Gestalten
- Musik aktiv
- Jugendsingen im Rahmen der Bezirksfestwochen
- Lustiges Kinderkochen
- Weihnachtsbackstube
- Lesenächte
- Jährliches Schulschlussfest für die Kinder (in und vor der Schule mit Einbeziehung des Parks)
- Projektwochen der 4. Klassen in einem Bundesland (NÖ, Steiermark, Burgenland)
- Weihnachtsbuchausstellung und Weihnachtsmarkt
- Tage der „Offenen Tür“
- Kulturelle Angebote (Dichterlesungen, Kreativworkshops, Ausstellungen, Museumsbesuche, ...)
3. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
- Beachten der reformpädagogischen Schwerpunkte „Freinet“ und „Montessori“
- Kreatives Lesen (intensive Einbeziehung unserer Schulbibliothek)
- Friedenserziehung: Strategien zur gewaltfreien Konfliktbewältigung – intensive Zusammenarbeit mit den Eltern
- Standortbezogenes Förderkonzept mit individueller Betreuung (auch Begabtenförderung) sowie im Schuljahr 2011/2012
mit besonderem Augenmerk auf Lesen
- Offene Lernformen
- Individualisierung
- Aufgreifen aktueller Themen wie z.B. „Gewaltprävention“
- Gemeinsames Tun des KlassenlehrerInnenteams unter Einbeziehung von Förderlehrerin, Sprachheillehrer, Beratungslehrerin und
MuttersprachenlehrerInnen
- Regelmäßige Absprachen von LehrerInnen und NachmittagsbetreuerInnen sowie gemeinsames Planen von Schwerpunkten,
Projekten, Veranstaltungen, ...
4. Kooperation mit schulischen und außerschulischen Institutionen
- Kinderparlament des 5. Bezirks
- Bezirksvorstehung Margareten
- „AON Fivers“ – Spitzenmannschaft der Handballliga Austria
- Pensionistenwohnhaus „Margareten“
- Amt für Jugend und Familie
- Polizei Margareten
- Kindergarten Wichtelmännchen, Kindergarten St. Johannes
- Schulpsychologische Beratung
- Pädagogische Hochschule
- SPZ 1050, Diehlgasse ( Betreuung unserer Integrationsklassen, Zusammenarbeit bei der Einschreibung,
Unterstützung bei Beratungen und Gesprächen)
- Weiterführende Schulen unseres Bezirks und angrenzender Bezirke
- Firma MAX - Catering (Essenslieferant)
- Buchhandlung Krammer (Schulbuchbestellung, Weihnachtsbuchausstellung)
- Fotograf Maruschka
5. Maßnahmen zur Schulentwicklung und Qualitätssicherung
- Erstellung eines Leitbildes („Unsere Schule steht für ...“)
- Intensive Arbeit am Schulprogramm seit dem Schuljahr 2001/2002 im Rahmen von
SCHILF (Schulinterne LehrerInnenfortbildung) und QEP (Qualitätsentwicklungsprogramm):
- 02/03: „Unterrichten in Teams“
- 03/04: „Kommunikation im Team“
- 04/05: „Erstellen eines neuen Raumplanes -
künftige Arbeit im Team“
- 05/06: „Nonverbales Klassenzimmermanagement“
- 06/07: „Verhaltensauffälligkeit als Chance zur Schulentwicklung"
- 08/09: „Finden von Kriterien/Indikatoren von Schulqualität"
- 09/10: „Umgang mit verhaltens(un)auffälligen SchülerInnen“
- 10 /11: „Umsetzen von Bildungsstandards Mathematik/Sachunterricht"
- Seit 06/07: Erprobung eines standortbezogenen Förderkonzeptes mit regelmäßiger Evaluierung (Förderkonferenzen)
Im Schuljahr 11/12 liegt das besondere Augenmerk auf der Leseförderung
- Schuljahr 07/08: Auffrischungsintensivkurs Erste Hilfe
- Konferenzen mit pädagogischen Schwerpunkten
- Ausbildungsschiene BWL für neue klassenführende LehrerInnen unserer Schule
- Laufende Fortbildung aller KollegInnen an verschiedenen Institutionen
- Seit 09/10 erfolgt die Fortbildung nach einem für unsere Schule neu erstellten Konzept:
- Unterrichtsqualität
- Aufmerksamer Umgang mit verhaltensauffälligen und verhaltensunauffälligen SchülerInnen -
Finden der Balance mit sich selbst
III SCHULPARTNERSCHAFT
1. Aktivitäten der Schulpartnerschaftsgremien
- Abhaltung der Klassenforen in allen Klassen
- Schulforen im Herbst und Frühjahr
- Informationsabende zu aktuellen Themen (z.B. „Gewaltprävention“)
- „Wohin nach der 4. Klasse?“ – ExpertInnen geben Rat und Informationen
2. Darstellung gemeinsamer Aktivitäten/Kooperation zwischen Schule und Elternhaus
- Gelebte Schulpartnerschaft durch konstruktive, produktive und intensive Zusammenarbeit Schule/Eltern
- Elternabende als Möglichkeit, Wünsche, Anregungen, Ideen, Kritik, ... zu äußern und Informationen zu erhalten
- Gestaltung der Sprechtage (Buchausstellung, Buffet)
- Gestaltung von Festen (Lichterfest, Frühlingsfest, Schulschlussfest,...)
- Tatkräftige Unterstützung der Eltern beim „Offenen Lernen“, beim Eislaufen,
bei der gesunden Jause, bei Lehrausgängen, ...
- Verabschiedung der 4. Klassen in privater Runde
- Lernmaterialien/Spiele aus dem Privatbesitz der Eltern, die den LehrerInnen/FreizeitbetreuerInnen zur Verfügung gestellt werden
- Finanzielle Unterstützung durch den Elternverein (Geld, das den einzelnen LehrerInnen zur Verfügung steht,
Geschenke an die Kinder z.B. Nikolosackerln, Schulschlusseis, ...)
- Individuelle Elternberatung – Klären von Meinungsunterschieden
- Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schnupperstunden
- Besonderes Interesse und Bemühen aller an unserer Schule Tätigen um ein harmonisches „Wohlfühlklima“
- Knüpfen von Kontakten bezüglich Sponsoring in verschiedenen Bereichen (Schulschlussfest, ...)
IV ANGABEN ÜBER ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN
- Ganztagsschule seit 2011/2012 (einzelne Ganztagsklassen pro Jahrgang parallel zu den "offenen" Klassen"
- Weiterarbeit an Schulentwicklungsprozessen
- Besondere Beachtung des handlungsorientierten, projektorientierten, schülerzentrierten, individualisierenden Unterrichts
- Konsequente Differenzierung im Unterricht
- Gezielter Einsatz von Förderplänen
- Fortführen des jährlichen Schulprojektes
- Ausklingen lassen des Schuljahres mit einem jährlichen Schulschlussfest
- Erweitern des Buchbestands unserer Bibliothek
- Weiterhin aktives „Leben“ der Schulpartnerschaft
- ab 2007/08: Aufbau einzelner Ganztagsklassen parallel zu den „offenen“ Klassen
- Weiterführen der Gespräche mit der MA 56 bzw. der Bezirksvertretung. Ziel ist zumindest eine teilweise Umgestaltung von Abschnitten im Vorderbereich der Schule
(Installieren eines Ballspielkäfigs, Entfernen der vielen Sitzbänke, Anschaffen adäquater sportlicher Geräte bzw. diverser Spielgeräte, ...)
Brigitta Link - Brigitte Mathauser
Elternverein Direktion
Aktualisiert im Oktober 2011